Mittwoch, März 01, 2006

Schuhschnürungstheorie

Was viele nicht wissen ist, dass die Marathonvorbereitung und dadurch auch der Lauf mit der Schuhschnürung steht oder fällt.
Ich persönlich kenne 5 professionelle Laufschuhschnürungen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, wie das eben immer so ist. Wenn man orthopädisch völlig gesund ist kann man mit der Schuhschnürung rumexperimentieren wie man will und die beste Methode für sich herausfinden. Wahrscheinlich kann man das dann auch soweit treiben, dass man für jeden Schuh eine eigene Schnürung entwickelt und dabei noch den linken Schuh anders als den rechten schnürt.
Ich bin da eher vorsichtig. Denn jede Änderung meines Laufsystems kann unmittelbar negative gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.
Dennoch habe ich wieder auf die Zehenentlastungsschnürung umgestellt. Nach dem Wahrener Winterlauf (an dieser Stelle erwähne ich gerne noch einmal, dass ich meine Altersklasse gewonnen habe) hatte ich wieder Blutblasen an den Zehen und da kann es ja hilfreich sein, wenn man so schnürt, dass für die zehen ein Hohlraum geschaffen wird.
Gesagt, gescnürt.
Nur stimmt jetzt das Leistungserfassungssystem nicht mehr, weil durch die neue Schnürung die Position des Fußpods verändert werden musste und damit die Kalibrierung nicht mehr stimmt.
Nun wusste ich während des Laufs nicht, ob ich wirklich so langsam geworden bin, dass ich so in einem 5:40 er Schnitt laufe und mich so fühle als würde ich 4:40/km laufen?!
Zum Glück ist das ja im Moment egal, weil ich ja nur den Fettstoffwechsel trainieren will und außerdem ja noch verletzt bin sollte ich mir sagen. Sag' ich aber nicht! Sonntag wird neu kalibriert!!!

gelaufen: 12 km